Liebe Freunde
2025 erlebten wir hier in der Schweiz erneut, in welchem Überfluss wir hier leben. Alle Sachen, die uns abgegeben wurden, fehlen ja eigentlich nicht. Seien dies Möbel oder Kleidung. Alles ist schon vor dem Weggeben, wieder neu vorhanden. Ein Glück für Alle die wir so beschenken können. Die Beschenkten freuen sich wirklich und ehrlich über die teils dringend benötigten Gaben. Es ist ein Privileg bei PSO mitzuarbeiten. Es ist weiterhin nötig. Für die Kinder in Osteuropa und auch im Sinne der Nachhaltigkeit.
Verein:
Im Verein werden alle ja älter. Aber unsere Mitglieder haben die Grenze, in welchem man alt ist, einfach nach oben verschoben. Ich staune über Fähigkeiten, welche Menschen auch über 70 einbringen. Glücklicherweise melden sich aber auch immer neue Helfer mit Muskelkraft, welche sich vom PSO-Virus infizieren lassen. Trotz viel Betrieb, dieses Jahr 19 Sattelschlepper, verlief das Jahr wieder mit vielen Wundern, überwundener Schwierigkeiten, Fleiss, Geduld und Siegen. Wir durften wirklich oft staunen.
Die vielen Gespräche und Znüni pausen sind wichtig und erfreulich. Wir begegnen bei der Arbeit ja vielfältigen Herausforderungen und Menschen. Ich denke, dass jeder Mitarbeiter dies als bereichernd wahrnimmt. Ich lerne sehr viel und bin dafür dankbar. Ja Dankbarkeit wäre im Rückblick eine passende Jahresüberschrift.
Dank Spenden, Ehrenamt uns Sparsamkeit sind auch unsere Finanzen im Lot.
Der Vorstand hat im November einen Retraiten Tag gemacht. Zukunft lässt sich teilweise planen. Wir müssen aber mit offenen Augen und Herzen arbeiten. Weitermachen.
Arbeit Schweiz:
Wir konnten dieses Jahr 19 Sattelschlepper verschicken. Dies ist viel. Die Qualität der Sachen war sehr gut. Es gäbe ganz viele Geschichte zu erzählen, welche unsere Helfer erlebt haben. Ein Novum war auch der Erste Betriebsausflug von PSO. Wir sind mit 12 Personen bis zur Raststätte Grauholz gefahren, um dort zu erfahren, dass der Lastwagen NICHT kommt. Nun ja... er kam dann vier Tage später. Wir fuhren aber zwischenzeitlich nochmals nach Hause.
Zielländer:
Ukraine
Die Ukraine war auch dieses Jahr Schwerpunktland. Erneut mit Unterstützung der ganzen Familie Lindia in Dozwil. Schulmöbel und Hilfsgüter sind auch im vierten Kriegsjahr sehr begehrt. Der Krieg betrifft Menschen. Es sind Menschen, die unsere Güter verteilen und bekommen. Das ist, was wir tun können. Die Bilder und Nachrichten, die unsere Lieferungen bewirken, geben Hoffnung. Dort und hier. Sie sind ein gutes Mittel gegen Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit. Wir sehnen und alle nach Frieden und Zukunft. Wir machen einfach weiter.
Moldawien
Die Weiterentwicklung Moldawiens ist im Gang. Es ist aber noch immer eine riesige Aufgabe. Unsere Freunde arbeiten unermüdlich weiter. Veranstalten Kinderlager für immer mehr Kinder. Ihr Fleiss wird auch belohnt. Sehen doch auch sie ein gewisses Wachstum. Es ist aber noch ganz lange kein Problem, einen Sattelschlepper mit Schulmöbeln zu platzieren
Rumänien
In Rumänien unterstützen wir weiterhin einen Kindergarten, der sich um Roma Kinder kümmert. Ruth und Vreni haben bei einem Besuch wieder einen guten Eindruck bekommen.
Ebenso von einer Einzelperson, welche sich für Kinder mit Handicap einsetzt. Sie haben wir mit diversem Material unterstützt. Eine Staatliche Hilfe, welche diesen Namen verdienen würde, gibt es in Rumänien nicht. Es ist beeindruckend solche Menschen zu kennen und mitzuerleben, wieviel möglich ist.
Bulgarien
Familie Gerster und Stefan Kosev machen beharrlich weiter mit Kinderarbeit, dem Heim für Obdachlose und im ganzen privaten Umfeld. Stefan leitet weiterhin sein Sozialunternehmen was ihm viel abverlangt. Aber auch viel Segen bringt. Wir sind sehr froh, unser Kleidersortiment dort in guten Händen zu wissen.
Bulgarien führt am 1. Januar den Euro ein und hat eine grosse Politikkriese. Bulgarien wird ein spannendes 2026 erleben.
Albanien
Wir haben erneut einen LKW nach Albanien zu Erion geschickt. Mit Schulmöbeln, Kindergartenmöbeln, Spitalbetten und diversem Pflegematerial. Albanien ist immer eine echte Herausforderung, was Zoll und Transport betrifft. Wir wollen uns diesen Schwierigkeiten aber weiterhin stellen, um Albanische Kinder zu erreichen. Oder erst recht.
Gesamt
Ein intensives Jahr geht zu Ende. Für 19 Sattelschlepper braucht es wirklich viel Material. Das Material muss den Weg zu uns finden und es muss oft getragen werden. Es geht also durch unsere Hände, Füsse und Herzen. So wird ein Geschenk möglich. Glück greifbar.
Wir sind zutiefst dankbar.
Dankbar auch für alle Spender!
Dankbar für DEINE Unterstützung ohne das Alles gar nicht möglich wäre!
Dank:
Es gibt ganz viel Grund Danke zu sagen:
- Dass wir bei PSO Frieden haben
- Dass wir diese Arbeit tun können
- Allen Mitarbeitern in allen Ländern
- Den vielen Schulen, die uns stets mit Möbel versorgen
- Unseren Spendern von Geld – Allen –
- Für die beschenkten Kinder
- Danke! Unserem grossen Gott!
Wünsche für 2026
- Zuversicht
- Frieden
- Achtung für Menschen und Sachen
- Ein gelungenes 30 Jahr Jubiläum
Danke
Kesswil 25.12.2025
Hans Jörg Länzlinger
Präsident
Pro Schule Ost


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