gutes Berichten - SCHULE OST

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Erlebnisse rund um und mit PRO SCHULE OST

Kein Benzin auf der Autobahn!
Wir waren mit einer schweren Ladung Wandtafeln und Schulmöbeln auf der Autobahn unterwegs. Josef machte Martin aufmerksam, dass die Benzinreserve bald angezeigt würde. Die schwere Last mit einem vollbeladenen Anhänger drückte weiter auf die Benzinuhr. Aber Martin fuhr optimistisch weiter, näher und näher dem Ziel. Doch auf der Autobahn bei Forrenberg stotterte der Motor. Wir mussten durch einen Garagisten 5 l Most bringen lassen. Das kostete 135.- Fr. Erst beim Warten darauf erblickten wir eine Türe in der Schutzwand und einen Bauernhof in der Nähe! Das wäre wesentlich billiger gewesen! … Man lernt nie aus.

Gefragte Nähmaschinen
Für einen Lastwagen nach Moldawien brauchten wir noch 15 Nähmaschinen. Wir baten Gott um die richtigen Kontakte. Es lief eher mühsam: Brockenstuben, Geschäfte, Generalvertretung Bernina, Private … An einem Tag verliess Andreas die Schule und begegnete auf dem Schulplatz dem Servicemann der Bernina. Er ist zuständig für die Nähmaschinen in den Arbeitschulzimmern fast im ganzen Kanton. „Kommen Sie zu mir nach Hause, in meinem Keller stehen 200 ältere Maschinen, da können Sie aussuchen.“ Einige Tage später gingen Doris und eine Arbeitschullehrerin nach Weinfelden und kamen mit 27 Maschinen zurück! Gott seis gedankt.

Goldene Helferinnen und Helfer

Ohne die vielen Helferinnen und Helfer ginge gar nichts. Oft sind es Originale, die da uneigennützig helfen und unseren Alltag erleichtern. Helmut war pensioniert und hatte fast immer Zeit für uns. Zu jeder Situation machte er seine Spässe. Er war stark, ausdauernd, unkompliziert und fleissig. Nelly und Silvia kennen sich seit der Schulzeit. Sie reisen von Sennwald und Weinfelden per Zug an. Sie sind beide IV Bezügerinnen und kommen regelmässig zu uns. Sie verpacken stundenweise Schulmaterial, Geschirr, Kleider. In den Pausen haben wir es so lustig, dass die Arbeit nachher wie von alleine geht. Andere Berufsleute, z.B. Ralf haben uns mit ihren Fähigkeiten grossartig gedient im Ausbau unserer Lager. Da gibt es jetzt einen elektrischen Rolladen. Benaja, Simeon, Otti und Joel haben uns ein ganzes Zimmer ausgebaut, das wir heizen können. So frieren unsere Helferinnen im Winter weniger. Und Christian braucht eine Abwechslung zu seinem Beruf. Wöchentlich hilft er einige Stunden und hat schon hunderte von Schulstühlen auseinandergeschraubt.



Fleissige Helferin beim Verpacken

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Alles muss für die Packliste kontrolliert werden
Dank dem Spender, so geht beladen einfacher
Laden von Schulmöbeln

Gesponserter Transportbus
Unser  Bus Ford Transit  kam ins Alter. Die Reparaturen häuften sich, vieles funktionierte nicht mehr. Durch Anita wussten wir von der Adventaktion „Ostschweizer hilft Ostschweizern“. Ich fragte Anita, ob wir evtl. eine Chance hätten mit der Anfrage für einen Occasionsbus. Sie meinte, ich solle es versuchen. Ich holte zwei Offerten ein von Renault und Opel (22.000 und 24.000 Fr. ein Neubus kostet über 40.000 Fr.) Die Freude war übergross, dass unser Gesuch im Jan. gutgeheissen wurde. Im April kauften wir einen Renault Master für 18.000 Fr. Dieser Bus ist ein grosser Segen, nicht nur für uns, auch für viele Freunde, Verwandte, Jugendgruppen, die ihn immer zu einem günstigen km-Geld ausleihen können. Gott sei Dank gab es nie einen richtigen Unfall. Beulen und Kratzer gehören ab und zu dazu … Wenn ich ein Tel. kriege und jemand muss mir beibringen, dass es gekratzt hat, dann ist meine Frage immer: Hinten rechts? Und zu 80 % habe ich recht.

Geschirr aus den Brockishops des Blauen Kreuzes

Für Second hand Läden in Bulgarien können  wir jede Menge Geschirr brauchen. So kamen wir auf die Idee, die 4 Brockishops im TG anzufragen. Seit einem Jahr funktioniert das gut. Wir können dort alle paar Wochen Geschirr abholen, das übrig ist. In Weinfelden ist es sogar so, dass wir ab allen Verkaufsgestellen einfach 16 Bananenschachteln füllen können. Der Chef sagt, dass es motivierend sei, wenn die Stammkundschaft alle paar Wochen sieht, dass es neue, andere Sachen in der Brocki gibt. Das Gute in Bulgarien ist, dass viele Frauen mit dem Betrieb dieser Utensilien Arbeit haben, die bezahlt wird. Aus dem Reinerlös werden  Alpha Life Kurse angeboten, Notschlafstellen und Spitexdienste finanziert. Das freut uns ganz besonders. Wir kennen den Chef dieser Organisation in Bulgarien  persönlich und haben immer wieder klärende Gespräche mit ihm.


 
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